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Arabischer Frühling

Express Online: Heute in Marburg - vor 6 Stunden 12 Minuten
Revolution in Tunesien. Ref.: Dr. Hildegard Schürings
Fronhausen, Altes Amtsgericht, 10:00 Uhr

Frühjahrskirmes zum kleinen Hafenfest

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mit Fahrgeschäften + großer Musikbühne, Kindernachmittag mit verbilligten Fahrpreisen
Marburg, Blochmannplatz & Lahnufer, 12:00 Uhr

HipHop lebt - Block Party

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Marburg, G-Werk, 19:00 Uhr

Amigos

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Stadtallendorf, Stadthalle, 19:30 Uhr

Fast Faust

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Marburg, Radestocks Kleine Komödie, 20:00 Uhr

30 Jahre Christus-Treff

Express Online: Heute in Marburg - vor 6 Stunden 12 Minuten
Marburg, Stadthalle, 20:00 Uhr

L'Amistad Mondial

Express Online: Heute in Marburg - vor 6 Stunden 12 Minuten
Speed-Dating-Party für Singles aus dem In- und Ausland
Marburg, KFZ, 20:00 Uhr

Kinshasa Symphony

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Menschenrechte in Afrika - Leben im Kongo
Fronhausen, Altes Amtsgericht, 20:30 Uhr

Mr Stiev Volxläute

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Marburg, Molly Malone's, 21:00 Uhr

Salsa Nacht

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mit DJ Freddy
Marburg, Knubbel, 21:00 Uhr

Vintage - Modern Classics

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Der Club im US-50's Style
Marburg, Jukebox Club, 21:00 Uhr

Indie Wolken Tanzen

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mit dem DJ Kollektiv Indie Wolken Tänzer
Marburg, Nachtsalon, 23:00 Uhr

Schwarz macht schlank

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Gothic, Gothrock, 80er, Wave
Marburg, Till Dawn, 23:00 Uhr

Classic Rock Night

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Classic Rock, Hard Rock
Marburg, Till Dawn, 23:00 Uhr

Pali-Schal dient als Beweismittel für Verurteilung

Heute tragen wir alle einen Pali-Schal und wir haben nichts verbrochen!

Der Student Cihan Kirmizigül wird aufgrund des Tragens eines Pali-Schals (ein von Männern und Frauen alltäglich getragenes Kopf- und Halstuch im mittleren Osten) zu 11 Jahren und 3 Monaten Haftstrafe verurteilt. Ist so ein Urteil rechtlich gesehen in einem demokratischen Land überhaupt möglich? In der vermeintlich demokratischen Türkei jedenfalls schon!
Der 21-jährige Cihan Kirmizigül war ein normaler Student der Galatasaray Universität in Istanbul. Doch er musste sein Studium abbrechen. Er wurde am 20. Februar 2010 festgenommen, während er auf seinen Bus wartete. Die nächsten 25 Monate verbrachte er in isolierter Untersuchungshaft im Gefängnis von Tekirdag. Die Anklage bezog sich auf einen Molotowcocktail-Anschlag im Istanbuler Stadtviertel Kağıthane des selben Tages seiner Festnahme. Auf der Suche nach den Tatverdächtigen nahm die Polizei Kirmizigül einfach mit, weil er ihnen aufgrund des Tragens eines Pali-Schals verdächtig vorkam, da die vermeintlichen AngreiferInnen ähnliche Kleidungsstücke getragen haben sollen. Wider vieler Indizien und Augenzeugenberichten, die für seine Entlastung sprechen, wurde Kirmizigül daraufhin zu einer Gefängnisstrafe von 33 Jahren und 9 Monaten verurteilt, später folgte eine Milderung (!) dieser Strafe auf 11 Jahre und 3 Monate!

Hier ein paar kurze Fakten, die nahelegen, dass der Fall des Cihan Kirmizigül kein Einzelfall ist:
Die Türkei unter der Regierung des Ministerpräsidenten Tayyip Erdoğan scheint ein Land der unbegrenzten Menschenrechtsverletzungen zu sein. Im Rahmen der sogenannten KCK-Prozesse werden tagtäglich Menschen wegen ihrer freien Meinungsäußerung und ihres demokratischen Engagements verhaftet und jahrelang inhaftiert. Aktuell sind 9.000 kurdische politische AktivistInnen (Parlamentsabgeordnete, JournalistInnen, AnwältInnen, BürgermeisterInnen) inhaftiert, darunter mehr als 2.000 Kinder, die in den Gefängnissen gefoltert, missbraucht und vergewaltigt werden. Eine für die KCK-Prozesse exemplarische Anklageschrift umfasst 7.578 Seiten und beschuldigt die Inhaftierten der „Bedrohung der Einheit des Staates“, ferner „der Mitgliedschaft und Leitung der KCK“ sowie der „Unterstützung und Beihilfe“ zu deren Aktivitäten. Die KCK (Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans) ist eine Dachorganisation der kurdischen Zivilgesellschaft, deren Kriminalisierung der Erdoğan-Regierung dazu dient jegliches zivilgesellschaftliches Engagement in der Türkei – ob kurdisch, demokratisch oder kritisch – zu unterdrücken.
Nicht nur die KCK-Prozesse sollen als Maßnahme dienen, die KurdInnen in ihrem Streben nach Frieden und Gerechtigkeit zu brechen und Angst und Schrecken in der gesamten Gesellschaft der Türkei zu verbreiten. Auch das ununterbrochene Zurückgreifen auf militärische Gewalt – wie der rechtswidrige Einsatz von Giftgas – soll dazu dienen. Zu erwähnen sind die wiederholten Anschläge des Militärs auf ZivilistInnen, wie die Bombardierung von 50 ZivilistInnen in der Nacht des 29.12.2011, bei der 34 KurdInnen getötet wurden.
Angesichts dieser Tatsachen scheint der Fall des Cihan Kirmizigül zur alltäglichen Normalität der kurdischen Bevölkerung in der Türkei zu gehören. Es ist nämlich durchaus möglich, für einen Terrorverdächtigen gehalten zu werden, nur weil man ein Pali-Schal trägt.

Wir fordern alle demokratischen Persönlichkeiten und Organisationen auf, sich gegen diese menschenverachtenden Praktiken zu erheben und die Einstellung dieser Machenschaften zu fordern.
Sprechen Sie darüber, machen Sie solche Praktiken bekannt und verhindern Sie deren Wiederholung. Nur eine breite Öffentlichkeit und ihr Druck kann diese Praktiken unterbinden.

YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V.

Kategorien: Blogs, Marburg, Neuigkeiten

Ein Hafenfest voller Musik und Kirmes-Action

OP Marburg - 17. Mai 2012 - 20:14

Was für ein Tag für die Familie! Erst auf das Karussell, dann zur Live-Bühne: Am Vatertag hat die Stadtkirmes für alle Besucher etwas zu bieten.

Blockupy-Proteste: Frankfurter Behörden setzen aus Angst vor Unruhen Recht auf Versammlungsfreiheit aus

Piratenpartei Deutschland - 17. Mai 2012 - 18:46
Lediglich aufgrund der Annahme, es könnte zu Ausschreitungen kommen, blockieren die Stadt Frankfurt und die örtlichen Polizeibehörden seit Mittwoch Morgen die  Proteste des »Blockupy«-Bündnisses. Eine kurzfristig gefällte Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichts (VGH) untersagt zudem die Demonstrationen, die zunächst zugelassen worden waren. Die Piratenpartei beanstandet dieses Vorgehen als demokratiefeindlich.»Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes, grundrechtlich geschütztes Gut. Das Recht, sich unter freiem Himmel zu versammeln, stellt das Funktionieren unserer Demokratie sicher. Wird es unangemessen eingeschränkt oder gar ausgesetzt, ist unsere Demokratie in hohem Maße gefährdet. Die Polizeibehörden haben die Durchführung von Demonstrationen zu gewährleisten, statt sie zu verhindern.«, kommentiert Johannes Ponader, Politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland den Vorgang.Die Räumung des Protestcamps von »Occupy:Frankfurt« auf dem Willy-Brandt-Platz war nach Ansicht der PIRATEN Hessen nicht verhältnismäßig. Auch das Verbot einer Kranzniederlegung der Frankfurter »Jusos« im Gedenken an die schwulen Opfer des Naziregimes am internationalen Tag gegen Homophobie steht in keinem Verhältnis.Die PIRATEN Hessen forderten deshalb, die weiteren Proteste und die damit einhergehenden Polizeieinsätze als außerparlamentarische Beobachter kritisch begleiten zu dürfen. Die Frankfurter Polizei kommt diesem Wunsch nach und gestattet Führungen durch das Einsatzgebiet.»Wir werden sehr genau beobachten, was geschieht und wie hier vorgegangen wird«, erklärt Judith Seipel-Rotter, Generalsekretärin der hessischen Piraten.

Zum eigenen Schutz: Impfpass checken

OP Marburg - 17. Mai 2012 - 17:52

Die heimische Ärztegenossenschaft „Prima“ veranstaltet vom 21. bis 25. Mai eine Impfwoche - denn schlecht geimpfte Erwachsene gefährdeten nicht nur ihre eigene Gesundheit. Aus diesem Grund empfehlen die Ärzte die Impfwoche besonders für 19- bis 49-Jährige.

„Grimm hautnah für jedermann“

OP Marburg - 17. Mai 2012 - 17:30

Wie werden die Brüder Grimm und ihre weltberühmten Kinder- und Hausmärchen in Hessen touristisch vermarktet? Das untersuchte Dr. Nicole Nieraad-Schalke in ihrer Doktorarbeit.

Wie ein Schemel auf vier Beinen

OP Marburg - 17. Mai 2012 - 16:07

91 Mitglieder der Kreissynode im neugegründeten Evangelischen Kirchenkreis Marburg traten im Hans-von-Soden-Haus zusammen. Es war die erste Sitzung seit der Umstrukturierung.

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